Die KTP-Lasertherapie

Der KTP-Laser findet seinen Einsatz bei der Behandlung von Gefäßmissbildungen der Haut, wie Blutschwämme (Hämangiome), Feuermale, Äderchen im Gesicht (Teleangiektasien) und Besenreiser. Dies sind feinverästelte kleinste 'Krampfadern' im Bereich der Ober- und Unterschenkel, die bis zu einem Durchmesser von 1.5 mm mit dem Laser verödet werden können.

Behandlung von Besenreisern mit dem KTP-Laser

Durch die Behandlung mit dem KPT-Laser können die stark störenden Besenreiser narbenlos entfernt werden. Dabei zerstören die Laserpulse selektiv, über den roten Blutfarbstoff als Zielstruktur, die blutführenden Gefäße. Im Gegensatz zu anderen lichtoptischen Methoden ist das Risiko von Pigmentstörungen beim KPT-Laser äußerst gering. Fürchtet man bei anderen Behandlungsmethoden lang andauernde bis bleibende Hyperpigmentierungen, Pigmentverluste und entzündliche Lokalreaktionen, so sind diese bei der hier verwendeten Methode praktisch unbekannt. Für das umgebende Hautgewebe besteht bei der Behandlung keine 

Gefahr einer Schädigung. Nach der Behandlung können für wenige Tage kleine Krusten bestehen. Abhängig von der Ausprägung (Fläche) der Besenreiser sind meist nur 2-3 Sitzungen mit dem KTP-Laser nötig, bis eine vollständige und dauerhafte Entfernung der störenden Äderchen erreicht ist.

Beispiele für Anwendungsbereiche unseres KTP-Lasers

Besenreiservarizen

  • nur nach hämodynamischer Grundsanierung!

Teleangiektasien (kleine Gefäßerweiterungen)

  • Wangenteleangiektasien
  • Rosazea (Kupferfinne)
  • kutaner Lupus erythematodes


Hämangiektatische Hautläsionen

  • Feuermale
  • Spider-Naevi
  • Morbus Osler
  • senile Angiome
  • Angiofibrome

Aber auch andere oberflächliche, gutartige Hautveränderungen wie z.B. vergrößerte Talgdrüsen oder 'Xantelasmen' (gelbliche Fett Ablagerungen in der Haut) können mit dem KTP-Laser erfolgreich behandelt werden. Hierzu gehören unter anderem:

Nichtvaskuläre Veränderungen

  • Xanthelasmen
  • Talgdrüsenhyperplasien
  • Hidradenome